Nicht jeder Mandant arbeitet gleich. Manche nutzen gerne ein digitales Portal, andere schicken weiterhin E-Mails und PDFs. project b. passt sich an – Du wählst für jeden Mandanten das Modell, das am besten zu seiner Arbeitsweise passt. Dieser Artikel gibt Dir einen Überblick über alle vier Möglichkeiten und hilft Dir, die richtige Wahl zu treffen.
Die Modelle im Überblick
project b. bietet verschiedene Wege, wie Deine Mandanten Daten liefern und mit Dir zusammenarbeiten. Du kannst die Modelle frei kombinieren - auch innerhalb Deines Mandantenstamms. Was für den Uli's Cafe mit 3 Aushilfen passt, muss für das Ingenieursbüro mit 80 Mitarbeitenden nicht das Richtige sein.
Personalverwaltungstool
Das vollständige Modell. Der Mandant bekommt einen eigenen Zugang zu project b. und verwaltet dort seine Personaldaten direkt: Stammdaten, Abwesenheiten, Verträge, Dokumente. Mitarbeitende können ihre eigenen Daten verwalten, ihren Jahresurlaub einsehen und beantragen und auf ihre Lohnabrechnungen zugreifen. Alle Änderungen landen automatisch in Deiner Mandantenübersicht.
Geeignet für Mandanten, die bereit sind, digital mitzuarbeiten, und Nutzen aus einer strukturierten Personalakte ziehen - zum Beispiel weil sie Abwesenheiten verwalten wollen oder mehrere Mitarbeitende haben.
Was Du gewinnst: Vollständige Datenqualität vor dem Lohnlauf, weniger Nachfragen, automatischer Lohnzettelversand direkt in die digitale Personalakte der Mitarbeitenden. Weniger E-Mail Chaos.
Serviceportal
Der Mittelweg ohne Login-Zwang. Du stellst dem Mandanten einen individuellen Link bereit - er füllt darüber Formulare aus, ohne sich registrieren zu müssen. Verfügbare Formulare sind Personalfragebogen, Firmenstammdaten und Sofortmeldungen - diese werden stetig erweitert.
Geeignet für Mandanten, die kein vollständiges Tool einführen wollen, aber bereit sind, strukturierte Formulare digital auszufüllen - oder für spezifische Anlässe wie das Onboarding neuer Mitarbeitender.
Was Du gewinnst: Validierte, strukturierte Daten ohne manuelles Abtippen, direkt weiterverarbeitbar ins Abrechnungssystem.
Dokumenten-Hub
Das schlanke Modell. Der Mandant bekommt Zugang zu einem reinen Dokumentenaustauschbereich - er kann Dokumente hochladen, Du kannst Abrechnungsdokumente bereitstellen. Lohnabrechnungen werden automatisch aus dem Abrechnungssystem in die Personalakte der Mitarbeitenden eingespielt.
Geeignet für Mandanten mit wenigen Mitarbeitenden, die keine Dateneingabe selbst vornehmen wollen, aber einen strukturierten Dokumentenaustausch schätzen.
Was Du gewinnst: Keine E-Mail-Anhänge mehr, zentrale Ablage, Mitarbeitende können ihre Lohnzettel selbst abrufen.
RITA - E-Mails und Dokumente automatisch auslesen
Das Modell für Mandanten, die einfach so weitermachen wollen wie bisher.
Du richtest eine E-Mail-Weiterleitung ein: Alle eingehenden E-Mails vom Mandanten landen automatisch in der Inbox von project b. RITA liest die Inhalte aus - egal ob Fließtext, PDF oder handschriftlich ausgefüllter Personalfragebogen - und schlägt Dir die relevanten Datenpunkte zur Übernahme vor.
Du entscheidest, was übernommen wird. Nichts wird automatisch ins Abrechnungssystem exportiert, bevor Du es bestätigt hast.
Geeignet für Mandanten, die nicht umgeschult werden wollen oder können - und für alle, bei denen Du ohnehin die E-Mails bearbeitest.
Was Du gewinnst: Kein manuelles Abtippen mehr, strukturierte Vorbereitung aller eingehenden Änderungen, weniger Fehlerrisiko.
Welches Modell passt zu welchem Mandanten?
Als Faustregel gilt - je digitaler die Dateneingabe, desto besser für dich. Falls sich die Mandanten bei der Tooleinführung schwer tun, sehen wir folgende Unterteilung sinnvoll:
Viele Mitarbeitende, aktive HR-Abteilung → Personalverwaltungstool
Onboarding neuer Mitarbeitender, Sofortmeldungen → Serviceportal, auch ergänzend zu RITA
Wenige Mitarbeitende, Fokus auf Dokumentenverteilung → Dokumenten-Hub
Mandant will nichts ändern → RITA mit E-Mail-Weiterleitung
Die Modelle schließen sich nicht gegenseitig aus. Du kannst für einen Mandanten das Personalverwaltungstool aktivieren und zusätzlich die E-Mail-Weiterleitung für RITA einrichten - für alle Fälle, in denen der Mandant doch mal etwas per E-Mail schickt.




